Das Herzstück des Eselswegs



WaldautobahnCharakteristik

Kilometer insgesamt: 44 km
Höhenmeter: 980m
Kondition: gering/mittel
Technik: gering/mittel
Geeignet für: Mountainbike/Crossrad

Bei der Tour ist alles geboten: Waldautobahnen, Stock und Stein, Pfade, wunderbare Aussichten, rasante Abfahrten…..
und insgesamt auf 20 km immer wieder herrliche Single-Trails auf dem Eselsweg und am Ende vor Steiger.

Kurzbeschreibung
Die Tour führt am Anfang direkt auf den Engländer (vom Startpunkt sind nach kurzer Aufwärmphase ca. 350 Höhenmeter zu überwinden), um dann, von einigen Zwischensteigungen abgesehen, 20 km ziemlich eben bzw. abwärts und mit knackiger Schlussabfahrt zu verlaufen.
Nicht unbedingt was für blutige Anfänger, da die Trails auf dem Eselsweg und am Ende teilweise doch ein wenig Erfahrung verlangen. Wenn man aber vorsichtig fährt, ist die Tour durchaus auch am Anfang geeignet. Herrliche Aussichten, superschöne Pfade und rasante Abfahrten lassen die Anstrengung schnell vergessen.

Verlauf: Die Tour verläuft auf Radwegen,  guten Waldwegen, bietet oben auf der Spesserthöhe auch schöne, aber nicht allzu schwierige Trails auf einem Wanderweg. 
Auf den Wanderwegen bitte Rücksicht auf die Fußgänger nehmen!!

Kondition: 
nicht sehr anspruchsvoll, wenn man erst mal oben ist! Man muss halt 36 km und ein paar Höhenmeter schaffen! Und am Ende schon noch Konzentration aufbringen.

Beschreibung

Startpunkt ist am Weyberbräu am Kreisel vor Sailauf, da kann man parken und am Ende der Tour u.U. einkehren.
Los geht es auf ca. 150 m ü.NN zunächst dem roten Kreis nach Sailauf und bis nach Rottenberg folgen, dort auf das rote Kreuz achten und diesem über Eichenberg bis zum Parkplatz am Engländer folgen (ca. 11,5 km).

EngländerhausTipp:
Wenn man vom Parkplatz aus nach links ein paar Meter abfährt, kommt man zum Engländerhaus, wo man einkehren kann.
Am Parkplatz die Staatsstraße direkt überqueren und nach dem kurzen Anstieg auf 507 m  ist man auf dem Eselsweg (gekennzeichnet mit einem schwarzen „E“ auf weißem Grund.) Diesem bis zu den „sieben Wegen“ (große Kreuzung mit Staatsstraßen mitten im Wald nach ca. 22 km) folgen. Weiter auf dem Eselsweg trifft man etwa bei km 24 auf den „Spessartwanderweg Nr 1“ dem man nach Westen folgt. Über den Kreuzberg und die Sandplatte
erreicht man bei km 28,8 die Schutzhütte am Brandberg (hier zweigt die Varante unten ab) und jetzt kommt der fast schönste Teil der Tour: fast bis zum Ende bei Steiger (km 33,5) nur noch Single-Trails auf dem Spessartweg Nr 1. In Steiger geht es rasant auf der Asphaltstraße zum Start/Ziel.
Variante: Wenn das Wetter nicht so toll ist oder einem die bisherige Strecke schon ziemlich in den Beinen steckt , ist der Wanderweg mit dem roten Schrägstrich (Slash) ab der Schutzhütte eine Option. Dieser führt über diverse Zwischengipfelchen (die man mitnehmen sollte, sonst ist der Wanderweg „weg“!) auf relativ guten Wegen bis nach Steiger.

Trail_SteigerEmpfehlung: in der „Spessartruhe“ in Steiger kann man gut und günstig essen, im Berghof ist es im Sommer immer ein Erlebnis (hat was von Besenwirtschaften im Badischen).

Tipp: Die Zwischenanstiege, vor allem auf dem Eselsweg, gehen etwas in die Beine, lassen sich aber, wenn die Kräfte nachlassen, fast alle umfahren.
Das spart nicht immer Höhenmeter, die Umfahrungen sind aber meist Waldautobahnen. Man verzichtet halt auf teilweise super Single-Trails. Den Falkenberg, kurz vor dem Parkplatz an der Staatsstraße 2371 sollte man allerdings mitnehmen, das Umfahren hat mehr Höhenmeter, als der kurze Anstieg zum Falkenberg…. und am Ende, auf dem Weg nach Steiger (nach dem Siebenweg), aufmerksam bleiben wenn man nicht dem oben beschriebenen Verlauf folgt, da „drängt“ alles nach Laufach (nicht schlimm, wenn man da landet, man verpasst aber schöne Abfahrten über Stock und Stein).